Die Pflegeversicherung beteiligt sich an Ihren Kosten

Fast 80% aller alten Menschen werden in Deutschland zu Hause gepflegt …

Leider ist in Deutschland die Altenpflege immer noch Privatsache und für die pflegenden Angehörigen ein gewaltiger Kraftakt. Die Pflege der Eltern muß zusätzlich zum normalen Alltag bewältigt werden.

Es gibt allerdings auch Alternativen – die pflegeunterstüzende Haushaltshilfe. 

Vielen pflegenden Angehörigen ist nicht bekannt, dass die Pflegekassen Pflegezuschüsse gewähren. Diese sollten Sie auf jeden Fall nutzen. Versicherte einer gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung können Leistungen wie Pflegegeld erhalten. Hierzu müssen die Versicherten auf Antrag in einen Pflegegrad eingestuft werden. In Abhängigkeit vom Pflegegrad können Geldleistungen in Höhe von 316,00 € bis 901,00 € beantragt werden, das Pflegegeld für die häusliche Pflege.

Familien in Deutschland leisten einen unersetzlichen Beitrag, wenn es um die Betreuung und Pflege kranker, alter und gebrechlicher Menschen geht. Doch die häusliche Pflege ist alles andere als leicht. Deshalb benötigen pflegende Angehörige zwischendurch einen Erholungsurlaub, um neue Kraft zu schöpfen. 

Doch wer übernimmt währenddessen die Versorgung und Betreuung Ihres Angehörigen? 

Die Verhinderungspflege kann immer dann in Anspruch genommen werden, wenn pflegende Angehörige Urlaub machen wollen, selber krank werden oder aus anderen Gründen nicht da sein können. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Verhinderungspflege ist, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat. Für die Verhinderungspflege kann z. B. ein Pflegeheim in Anspruch genommen werden. Dies eignet sich vor allem dann, wenn ein längerer Zeitraum überbrückt werden muss. Möglich ist auch ein ambulanter Pflegedienst. Der kann den zu pflegenden Angehörigen in seiner gewohnten Umgebung pflegen, also dort, wo er auch von den Familienangehörigen gepflegt wird. Die Verhinderungspflege ist ein gesetzlicher Kostenerstattungsanspruch; die Pflegekasse erstattet jährlich bis zu 1612 € für die Inanspruchnahme dieser Unterstützung (auch stundenweise, maximal jedoch 8 Stunden/Tag und 6 Wochen pro Kalenderjahr). 

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/pflege/online-ratgeber-pflege.html

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